Fotobeispiele

Beispiel 1

Beispiel 2

Beispiel 3

Beispiel 4

Beispiel 5

Beispiel 6

Beispiel 7

Beispiel 8

Beispiel 9

Beispiel 10

 

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Home / Schulen in Berlin 2005 /2006

Jahresüberblick der Entwicklung des
Zustands der Ausstattung und der Bauschäden
an Berliner Schulgebäuden an 10 Beispielen
zwischen Januar 2005 und Februar 2006

Dies ist eine
Vorher – Nachher – Gegenüberstellung,
eine Foto- Dokumentation des baulichen Zustands und der Ausstattung von Berliner Schulgebäuden.
10 Beispiele sind es, aber es gibt noch sehr, sehr viel mehr. Es ist eine Bestandsaufnahme im Januar 2005 und dann noch einmal ein Jahr später im Februar 2006 die selben Beispiele im Vergleich dazu.

Der Anblick der vorgefundenen baulichen und ausstattungstechnischen Mängel erschreckt jeden, der sie zum ersten Mal sieht. Uns Eltern erfüllt er mit Sorge, denn unsere Kinder sind tagtäglich damit konfrontiert. Viele Eltern sind auf verschiedenen Ebenen für die Schulen aktiv geworden. Sie haben sich bemüht, eine Verbesserung des „Lernortes Schule“ für ihre Kinder zu erreichen. Sie mussten mit ansehen, wie - wenn überhaupt – hilflos und dilettantisch von Seiten der Behörden agiert wurde. Es kamen farbenblinde Maler mit Farben, die Allergiewarnhinweise trugen und Schüler und Lehrer wochenlang in ungesundem Farbendunst arbeiten ließen. Es kamen Handwerker, die von ihrem Handwerk nichts verstanden.
Ohne jegliche Bauüberwachung oder Bauabnahme hinterließen sie für jeden Laien erkennbaren unerträglichen Pfusch.
Welch eine Vergeudung von Steuergeldern!
Die Hortverlagerung an die Grundschulen stellt viele Schulen vor fast unlösbare räumliche Probleme. In einem Fall sollte ein Gebäude, das vom Gesundheitsamt wegen Dauerfeuchtigkeit und Schimmelpilzbefall als gesundheitlich bedenklich eingestuft worden war, abgerissen werden. Trotzdem wurde entschieden, es als Hortgebäude zu nutzen. Durch ein von Eltern privat in Auftrag gegebenes Gutachten wurde dies verhindert. Ein anderes Gebäude gab es nicht, also kam der Hort mit in das sanierungsbedürftige Schulgebäude, das für diesen Zweck überhaupt nicht ausgestattet ist.
Und nun auch noch Wassereinbruch an vielen Berliner Schulen – wie das rbb- Fernsehen in der Abendschau am 9.2.06 berichtet!
Turnhallen, Treppenhäuser und Unterrichtsräume werden gesperrt. Die Raumsituation ist teilweise katastrophal.
„Bad Reichenhall ist überall“ – das Motto der diesjährigen Aktion Tulpen für Tische
hat sich in fataler Weise bestätigt. Unzumutbare Missstände bestehen nicht nur weiterhin, die Situation ist noch prekärer als vor einem Jahr. Diese Dokumentation steht für ganz viele Schulen in Berlin. Zehntausende Kinder sind tagtäglich betroffen.

Das Fazit:

Die Pflicht zur Finanzierung der Schulen liegt beim Berliner Senat. Der Senat erfüllt seine Pflicht seit Jahren nicht.
So wird Deutschland in der Bildung keineswegs nach vorn kommen. Eltern tragen Verantwortung für ihre Kinder und meinen:
Es muss sofort gehandelt werden. Und, was alle Steuerzahler interessieren sollte:
Untätigkeit bei der Instandhaltung führt am Ende zu unabsehbarer Kostenexplosion bei der Sanierung.